Sonntag, 24. März 2013

Ostern zwischen Sachsen und Tokyo

Ostern rückt näher und wie jedes Jahr malen wir auch ein paar Ostereier an. Diesmal wollte ich mal ein paar figürliche Motive ausprobieren. So kam es, dass ich erst ein bisschen östlich und dann ganz im Osten landete. Ein "bisschen östlich" führte mich nach Russland. Das Ei wurde zu einer Matroschka:

 
Das nächste Ei war von Natur aus schön rund und so formte sich die Idee einen Daruma darauf zu malen. Das war gar nicht so einfach, wenn man noch nie einen Daruma gemalt hat. Am Ende bin ich mit dem Ergebnis aber ganz zufrieden.


Ich wünsche Euch allen Frohe Ostern!!

Montag, 28. Januar 2013

LCD Beleuchtung ausschalten

In den Einstellungen zum Bildschirmschoner kann ich auf meinem MSI U100 mit Xubuntu 12.04 nicht einstellen, dass der Bildschirm ganz ausgeschaltet werden soll. Im Netz fand sich schnell der richtige Befehl
xset dpms force off
Das funktiuoniert von der Konsole aus wunderbar, aber wird es über ein Script aufgerufen passiert nichts. Grund dafür ist das xset nicht weiss welches Display ausgeschaltet werden soll. Mit
xset -display ":0" dpms force off
gehts auch von einem Script aus. Der Einfachheit halber habe ich es nun in der crontab eingetragen:
crontab -e
mit neuer Zeile:
*/5 * * * xset -display ":0" dpms force off
Bei Mausbewegung oder Tastatureingabe erwacht das Display selbstständig, lokal und auch bei Remoteverbindung via VNC.

Freitag, 7. Dezember 2012

Ein Sektchen: Schönleber Creation 2010 brut

Das Wochenende beginnt - ein guter Grund sich was zu gönnen...

Ein Sektchen von Schönleber aus dem Rheingau wurde heute gut gekühlt geöffnet. Leider kann dieser einem Wackerbarthschen und in manchen Nuancen auch einem Rotkäppchen nicht gefährlich werden.

Die Farbe: sehr gelb, nicht goldig oder hell. Im Glas und im Mund sehr goßperlig, fast schaumig - sehr weit weg von Champagner. Im Geschmack gut, aber nicht besonders. Trocken, reife Früchte und markante Säure. Nicht aufregend. Schade, ich hätte mehr erwartet.

Preis: 15,10 EUR / 0,75 L
A.P.Nr. 28027 022 12

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Walnuss-Kürbis-Pie

für 2 Pie-Formen (1x 24 cm, 1x 18cm)

Für den Teig

  • 4 Scheiben Blätterteig

Für die Füllung:

  • 750 g Hokkaidokürbis (ergab bei mir nach dem entkernen und schälen rund 600 g Kürbisfleisch)
  • 150 g Vollrohrzucker
  • 150 ml Kondensmilch (4% Fett)
  • 1 EL Mehl
  • 2 TL Zimt (gemahlen)
  • 1/2 TL Kardamom (gemahlen)
  • 2 Eier

Für die Streusel

  • 70 g brauner Zucker
  • 50 g Mehl (Typ 405)
  • 40 g Butter (ganz weich)
  • 1 TL Zimt
  • 60 g gehackte Walnüsse

Zubereitung

Kürbis entkernen, putzen, unschöne Schale schälen und in Würfel schneiden. Dann mit wenig Wasser in rund 15 min weichkochen. Überschüssiges Wasser abgießen. Kondensmilch und Zucker, Zimt und Kardamom zu den Kürbiswürfeln geben. Soweit auskühlen lassen, das die später dazugegebenen Eier nicht stocken.
In der Zwischenzeit den Streuselteig aus allen Zutaten kneten und die Pie-Formen mit dem Blätterteig auslegen. Ich rolle die Tiefkühlplatten immer nochmal mit dem Nudelholz und etwas Mehl aus. Nahtstellen zwischen den Platten mit einer Gabel zusammendrücken und glätten.
Nun den Kürbis pürieren. Falls die Masse zu flüssig ist, kann man etwas Mehl zugeben (ich benötigte 1 EL Mehl). Zum Schluss die Eier darunter quirlen und die Masse in die Formen füllen.
Die Streusel verteilen und den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 150-180°C rund 40 min backen. Damit die Streusel nicht verbrennen, kann der Pie mit Backpapier oder Alufolie bedeckt werden.
Vor dem Verzehr komplett auskühlen lassen.

Freitag, 28. September 2012

Zwei neue Bücher: SciFi und Design

 

Bei meinem letzten stöbern bei Amazon habe ich glatt zwei Bücher sehr günstig erstanden die ich schon länger auf meiner Wunschliste stehen hatte. Mit Neal Stephensons "Cryptonomicon" wird meine lange Flugreise unterhaltsam und mit Tuftes zweitem Buch in meinem Buchregal werde ich weitere Beispiele für hübsche Diagramme und Datenvisualisierung haben.

Freitag, 20. Juli 2012

Wissenschaftliche Datenbanken

Bin eben über die Liste der NIST Datenbanken gestolpert. Toll was es da alles gibt. Einiges ist auch online frei verfügbar.
Da gibt es auch ein nettes PSE als PDF (3MB).

Montag, 18. Juni 2012

ImageJ Makro: Zoom to fit window

Eine Zoomfunktion die ich in ImageJ (und Fiji)schon länger vermisst habe, ist ein Zoomen des Bildes auf die aktuelle Fenstergröße (Fit image to window). Nun war meine Geduld am Ende und ich schrieb ein kleines Makro, dass ich in meine Action Bar integrierte:
getLocationAndSize(x, y, width, heigth);
zoomsize=round(minOf((width-26)*100/getWidth(), (heigth-57)*100/getHeight()));
print("Set zoom to",zoomsize,"% (window:",width,"x",heigth,"image:",getWidth(),"x",getHeight(),")");
run("Set... ", "zoom=zoomsize");
Interessanterweise haben die Höhe und Weite des Bildes einen Offset, dessen Ursprung ich nicht nachvollziehen kann. Mit obigen Werten springt die Größe des Bildes nach dem Zoomen nicht mehr. 

Donnerstag, 5. Januar 2012

PDFLaTeX, Ligaturen und Copy'n'paste

Heute hatte ich wieder mal meine Not mit dem schönen Text den PDFLATEX produziert. Bestimmte Buchstabenkombinationen (wie zum Beispiel f+i und f+l) verschmelzen zu einem Letter, einer Ligatur.
  

  

Das sieht schöner aus und liest sich besser. In den letzten Jahren hat sich dank Unicode viel getan und die Suche nach Wörtern in PDF Dokumenten findet auch Ligaturen. Sucht man nach "film" (f+i+l+m), so wird auch fi+l+m gefunden. Wenn man jedoch Text aus einem PDF kopiert, so ist es Unicode Text mit Ligaturen drin. Erwischt man dann eine Software, oder füllt Online-Formulare via Copy'n'paste, so kann es passieren, das die Ligaturen nicht mehr ordentlich verarbeitet werden und man deren Stelle dann Kästchen oder anderen Sonderzeichenmüll sieht.
Nun habe ich leider erfolglos nach einer Möglichkeit gesucht Ligaturen zwar anzeigen zu lassen, aber im Copy'n'paste-Text nur einzelne Zeichen zu haben. Mann kann einzelne Ligaturen mit der italic-Korrektur
\/
aufbrechen oder wenn man das Paket babel vewendet besser mit
"|
das Gleiche erreichen. Durch ein
\usepackage{microtype}
\DisableLigatures{encoding = *, family = * }
in der Präambel kann man Ligaturen im ganzen Dokument unterbinden. Doch wie kann man PDFLATEX dazu bringen im angezeigten PDF schöne Ligaturen zu zeigen, aber bei Copy-Text nur einzelne Buchstaben zu kopieren? Ich habe nirgends eine gute Beschreibung gefunden, nur einige Beispiele, und es scheint zu funktionieren. Man fügt noch vor der Definition der Dokumentenklasse (/documentclass{...}) die Befehle
\input glyphtounicode.tex
\pdfgentounicode=1
ein. Bei MikTEX war es mit dabei, ansonsten gibt es glyphtounicode.tex im Netz.

Bewegungsprofil für 2011

Wie im vorletzten Jahr habe ich auch 2011 sehr oft meinen Aufenthaltsort per GPS aufgezeichnet. So konnte ich durchgehend alle meine Fotos geotaggen. Diesmal ist die zusammengestzte GPX-Datei mit allen Daten fast 50 MB groß. Letzte Nacht hat der Rechner nochmal nach dem Schema/Script von 2010 ein buntes Bildchen mit meinem Bewegungsprofil erstellt.
Post mit dem Bewegungsprofil für 2010

Montag, 2. Januar 2012

Japanische Bastelbögen


Weihnachten ist vorbei und die erzgebirgischen Figuren und die Lichterketten werden bald wieder eingemottet. Übers Jahr verteilt stehen dann wieder unterschiedlichste Feste an. Für die meisten Japanischen Feste haben wir keinen traditionellen Schmuck, letztes Jahr habe ich mir daher mit Bastelbögen aus dem Internet geholfen. Zum Hinamatsuri gib es tolle Vorlagen bei www.kooss.com.

Und die Kinder können auch mitbasteln: http://kotoba.littlestar.jp/hinaningyo.html

Neues Jahr - neues Handy

Pünktlich zum Jahresbeginn hat mein altes Handy (Sony Ericsson G705) seine Arbeit teilweise eingestellt. Das Flex-Kabel des Slidermechanismus ist defekt und so funktionieren einige Tasten nicht mehr. So bin ich jetzt auf der Suche nach einem neuen Mobiltelefon. Ein Smartphone mit Android wird es wohl werden.

Welche Programme werde ich wohl als erstes installieren?
  • aedict: ein Japanisch/Englisch oder Japanisch/Deutsches Wörterbuch mit Kanji-Suche, Strichfolge u.v.m. Vor vielen Jahren hatte ich auf meinen Palm OS Geräten (Sony Clie UX50 und TJ35) die Software PAdict als ständigen Begleiter schätzen gelernt. aedict scheint ein würdiger Nachfolger zu sein
  • GpsMid: mal schauen wie sich meine geliebte Navigationssoftware auf einem Androiden schlägt.
  • Android-XBMCremote klingt nett um meinen HTPC zu bedienen
Gesucht werden noch Programme für:
  • TrackID,
  • Wissenschaftlicher Taschenrechner (bisher Xcalc),
  • eBook-Leseprogramm (bisher mobipocket), 
  • Wasserwaage
  • SSH/Terminal client
  • QR-Code Leser
Ich freue mich auf konstruktive Kommentare ;-)

PS: Die Liste werde ich nach und nach vervollständigen und zum neuen Handy gibt es zu gegebener Zeit einen eigenen Post.


Gesundes Neues - 2012 -

Ich wünsche allen ein gesundes, erfolgreiches und fröhliches Jahr 2012!!

Montag, 26. Dezember 2011

"Nüsse" vom Ginkgobaum: Ginnan

Kürzlich fand wieder eine uns Europäern etwas seltsam anmutende Spezialität den Weg aus Japan zu mir. Es sind Ginnan, die Samen des Ginkgobaumes. Solange sie vom Fruchtfleisch umgeben sind riechen sie sehr streng. Sie unter uralten Ginkgobäumen zu sammeln bedarf Überwindung. Auch die auf Märkten in Japan erhältlichen gut gewaschenen Samen tragen noch Spuren des Gär- und Fäulnisgeruches. Darum lagert das Säckchen jetzt draußen auf der Terrasse.
Wir naschen sie abends gern zu einem Schluck Shōchū. Dazu kommt eine handvoll Früchte in eine Plastedose. Diese wird dann in der Mikrowelle bestrahlt, bis fast alle "Nüsse" explodiert sind. Das knallt wie Popcorn, nur lauter! Das jadegrüne bis aprikosengelbe und noch heiße Innere der Samen pult man mit einem Zahnstocher raus, tippt es in ein Salzschälchen und genießt den leicht bitteren, süßen und etwas teigig-klebrigen Happen. Lecker!

Sonntag, 25. Dezember 2011

Haruki Murakami - Zwei Bücher

   
Der Weihnachtsmann meinte es gut mit mir und so fanden sich unter den Gaben auch zwei neue Romane für mich. Zum einen der über 1000 Seiten starke Roman "1Q84", besser gesagt dessen 1. und 2. Buch. Der zweite Roman vom selben Autor heißt "Schlaf" und ist mit weniger als 80 Buchseiten ein Leichtgewicht. Davon sind 20 Seiten tolle Illustrationen in Ozeanblau, Silber und weiß. Ich freue mich richtig auf die Lektüre. 

Sonntag, 6. November 2011

Scho-KOKOKO-sminimuffins

Kürzlich habe ich für unsere jährliche Herbstwanderung am Windberg viele kleine Schoko-Kokos-Minimuffins gebacken. Ich habe mich dafür an einem Rezept im Internet orientiert. Hier meine Variante für 12 Minimuffins (Förmchendurchmesser 3cm)

Zutaten:
Muffinteig
  • 150 g Mehl (405)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 Ei
  • 40 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 100 ml Milch
  • 50 g Joghurt
Füllung
  • 50 g Frischkäse
  • 50 g Kokosraspeln
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Pkg. Vanillezucker
Zubereitung:

Zuerst in einer kleinen Schüssel alle Zutaten für die Füllung gut mischen und kaltstellen. Für den Muffinteig erst Mehl, Backpulver und Kakao mischen. In einer zweiten Schüssel Ei, Zucker, Butter, Milch und Joghurt gut mit dem Mixer mischen, dann die Mehlmischung einrühren.
Backofen auf 175°C vorheizen.
In die Muffinförmchen je einen großen Klecks Schokoteig füllen. Nun aus der Kokosmasse kleine Kugeln formen und pro Förmchen in den Teig drücken. Nun den restlichen Schokoteig so in die Förmchen verteilen, das die Kokoskugel komplett versteckt ist.
Ab in den Ofen und rund 15 min backen.

Samstag, 15. Oktober 2011

Romane und Bücher, die ich schon gelesen habe:

Heute (+ letztes Update: 14.07.2014) will ich mal aufzählen welche Romane/Geschichten/Bücher ich in meinem Leben schon gelesen habe. Da ich mich nur an gute Bücher erinnere und doofe Bücher meist nie zu Ende lese, kann man diese Liste auch gut als meinen Lesegeschmack bezeichnen. Los geht es in alphabetischer Reihenfolge:
  1. Akiyuki Nosaka - Algen aus Amerika
  2. Akiyuki Nosaka - Das Grab der Leuchtkäfer
  3. Arthur Golden - Die Geisha
  4. Banana Yoshimoto - Dornröschenschlaf
  5. Bas Haring - Sind wir so schlau wie wir denken?
  6. Bastian Sick - Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod
  7. Carl Munzinger - Japan und die Japaner
  8. Chika Kietzmann - Eine Japanerin in Deutschland
  9. Cory Doctorow - Little Brother (engl.)
  10. Douglas Adams - Raumschiff Titanic
  11. Georges Irfah - Die Geschichte der Zahlen
  12. Greg Bear - Eon (engl.)
  13. Greg Bear - Eternity (engl.)
  14. Greg Bear - Legacy (engl.)
  15. Haruki Murakami - 1Q84 (Buch 1, 2 und 3)
  16. Haruki Murakami - Gefährliche Geliebte
  17. Haruki Murakami - Schlaf
  18. Haruki Murakami - Untergrundkrieg
  19. Isaac Asimov - I, Robot (engl.)
  20. Ian Burma - Hinter dem Lächeln
  21. Jack London - John Barleycorn: Mein Freund der Alkohol
  22. James Clavell - Shogun
  23. Joel Andreas - Addicted to war
  24. Junichiro Tanizaki - Biographie der Frühlingsharfe
  25. Junichiro Tanizaki - Die Erzählung eines Blinden
  26. Junichiro Tanizaki - Lob des Schattens
  27. Junichiro Tanizaki - Traumbrücke
  28. Ken Follett - Der Mann aus St. Petersburg
  29. Ken Follett - Die Löwen
  30. Ken Follett - Die Nadel
  31. Ken Follett - Die Säulen der Erde
  32. Max Dauthenday - Die acht Gesichter am Biwasee
  33. Neil Gershenfeld - Wenn die Dinge denken lernen
  34. Neal Stephenson - Snow Crash (engl.)
  35. Neal Stephenson - Cryptonomicon
  36. R.J. Davis, O. Ikeno - The Japanese Mind
  37. Ray Bradbury - Fahrenheit 451
  38. Samuel P. Huntington - Kampf der Kulturen
  39. Stanislaw Lem - Eden
  40. Stanislaw Lem - Die phantastischen Erzählungen (13 kurze Geschichten)
  41. Stanislaw Lem - Robotermärchen
  42. Stanislaw Lem - Solaris
  43. Walter Moers - Der Schrecksenmeister
  44. Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
  45. Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär
  46. Walter Moers - Ensel und Krete
  47. Yamamoto Tsuntomo - Hagakure - 'Das Buch des Samurai'
Viel Japan, viel Sci-Fi, meist lustig oder spannend! Und in meiner Bibliothek stehen schon zum lesen bereit:
  1. James Clavell - Gai-jin
  2. Stanislaw Lem - Summa technologiae (bin erst halb durch)

Mittwoch, 24. August 2011

OpenWRT trunk auf dem TP-Link WR1043ND Router

Ich habe mir einen neuen Router angeschafft. Er soll die bestehende Hardware ablösen und mir einen sicheren Zugang über WPA/PEAP zu meinem Internetprovider FBN-DD bieten. Der Router ist von TP-Link, heißt WR1043ND und hat einen USB-Anschluß.
Um die Software die bisher auf der NSLU2 läuft auf den Router zu bringen spielte ich die erweiterbare Firmware OpenWRT (snapshot trunk von Anfang September 2011) auf, dannach habe ich alles Schritt für Schritt übertragen.

Installieren der Firmware OpenWRT

Zuerst installierte ich genau nach Anweisung im OpenWRT-Wiki die Backfire 10.03-rc4 Firmware, aber da einige Pakete nicht richtig liefen (PL2303, FTDI) überspielte ich es dann mit der aktuellsten Trunk Version. Diese kommt ohne LUCI daher, übernimmt aber die Einstellungen. Ansonsten kann man auch ohne LUCI sehr einfach mit nano die Konfigurationsdateien in /etc/config/ anpassen.

Um mich nicht mit vi rumzuärgern gleich noch nano installiert
opkg update
opkg install nano

Einrichten als PEAP Client am FBN-DD Netzwerk

Entgegen der Anleitung waren alle notwendigen WLAN-Treiber schon
in der Firmware und ich brauchte nichts nachzuinstallieren. Ein Test an einem Unverschlüsselten Netzwerk war erfolgreich. Für PEAP war allerdings noch etwas Arbeit notwendig. Als erstes muss man über das Webinterface oder über die Console die Pakete wpa-supplicant und libopenssl installieren:
opkg install wpa-supplicant libopenssl

Dann die Datei /lib/wifi/wpa_supplicant.sh patchen,
da die Anmeldung sonst nur bis zum Handshake kommt:
nano /lib/wifi/wpa_supplicant.sh
und in einem Stückchen Code, das EAP und peap|ttls vergleicht muss der zweite Ausruck auf PEAP|TLS geändert werden.
(PS: oder in /etc/config/wireless gleich peap statt PEAP schreiben!!)
Den Rest der Einrichtung habe ich über das Webinterface gemacht. Das WLAN als Client auf den Access Point mit WPA2- und PEAP-Verschlüsselung einrichten und den WAN-Anschluss auf wlan0 ziehen. Nach einem Neustart (reboot) hatte ich dann Verbindung, wie mir ein
iwconfig
bescheinigte.

Quelle: Nachumks Forumbeitrag

Einrichten des USB-Anschlusses

Dazu müssen wieder ein paar Pakete installiert werden:
opkg update
opkg install kmod-usb-core kmod-usb2 kmod-usb-ohci kmod-usb-uhci
anschliessen des USB-Hubs
dmesg
bestätigt, das der USB-Hub richtig erkannt wurde

Drucker Canon Pixma IP4300 und Printserver p910nd

Bisher lief mein Drucker Canon Pixma IP4300 an der uNSLUng-Box unter dem aufgeblasenen CUPS. Nun habe ich den sehr schlanken Printserver p910nd entdeckt und teste diesen auf meinem Router.
Installieren auf der SSH-Konsole mit:
opkg update
opkg install p910nd kmod-usb-printer
und nach dem Ansteckem am USB ein kurzer Check ob er richtig erkannt wurde:
dmesg
Von der Konsole verabschiede ich mit einem
reboot & exit
um dann unter Luci-Webinterface (Administrative, Services, p910nd) den Drucker einzurichten. Dabei sist der Port, abweichend von der dmesg Meldung nicht /dev/USBlp0, sondern
/dev/lp0
für USB in Linux 2.6.
Mit dem Gutenprinttreiber vom Linux-Netbook klappt der Ausdruck.

Einrichten von Digitemp

opkg update
opkg install kmod-usb-serial-ftdi digitemp
Dann Anstecken des USB-Serial-Adapters und prüfen das er erkannt wird
dmesg
Alles sieht OK aus, aber nur unter OpenWRT snapshot trunk Version vom Anfang September 2011. In der version Backfire 10.03-rc4 funktioniert der ftdi Treiber nicht.
Initialisiert wird Digitemp mit
digitemp_DS9097 -i -w -s /dev/ttyUSB0
wobei bei Erfolg die Nummern der Sensoren sichtbar sind und eine Datei .digitemp.rc geschrieben wird.
Mit einem
digitemp_DS9097 -a -q
kann man dann prüfen ob die Sensoren auch Daten ausspucken:
Sep 13 22:02:06 Sensor 0 C: 21.88 F: 71.38
Sep 13 22:02:07 Sensor 1 C: 19.00 F: 66.20

Installieren von Musikserver mt-daapd

Eine zuvor an einem anderen Rechner auf ext4 formatierte Festplatte am USB anschließen.
Dann alles wir bei OpenWRT zu "samba share" beschrieben installieren.
Abschliessend Berechtigung ändern:
chmod -R 777 /mnt/sda1
chown -R nobody /mnt/sda1
Dannach konnte ich über smb://192.168.x.y/WRT auf die Festplatte zugreifen.

Die aktuellste Version von Firefly (latest built: svn-1696-1) gibt es nirgendwo im Netz als ar71xx-Version zu finden. Die bei okpg liegende ist ohne RSP (Rokus Protokoll) und daher nutzlos für mich.

Donnerstag, 4. August 2011

Die persönliche Krankenakte

Weißt du noch wann deine letzte Impfung war? Vielleicht ja, aber wie steht es um einige Infektionsdaten, Blutwerte, oder welches Medikament du gegen die Warze am Fuß verordnet bekamst? Viele Informationen zu unserer Gesundheit messen wir regelmäßig, aber notieren sie nicht, nehmen nicht wahr dass sie anfallen oder kümmern uns gar nicht drum. Bis zu dem Zeitpunkt an dem wir krank werden, oder ein Arzt etwas feststellt, das ihm etwas mit unserem Körper nicht stimmt.
Mit den heutigen digitalen Möglichkeiten könnten wir alle unseren gesamten Gesundheitsdaten, vom eigenen Gewicht bis zum CT-Scan immer griffbereit haben. Leider gibt es keinen Konsens darüber wie man solche Daten speichert, noch wie man sie zugänglich macht (Datenschutz). Persönlich befürworte ich die persönliche Gesundheits-/Krankenakte und denke nun darüber nach, wie ich es am besten für mich und die Familie umsetze. Ich bin in der DDR geboren und da hatte jeder Bürger ein sogenanntes SV-Buch im Format A6, in dem jeder Arztbesuch und jede Impfung vom Arzt notiert wurde. Für Allergien und Migräne kennt man auf der anderen Seite Patiententagebücher, der Betroffene führt möglichst genau über Beschwerden und Alltag ein Tagebuch um so dem meist sehr schwer zu findenden Grund aufzuspüren. Alles zusammen gibt es aber nicht.
Wildes Sammeln führt zu einem Haufen Daten aber um diese nutzen zu können sollten sie möglichst strukturiert abgelegt werden.

Eine Datenbank muss her !
...XML ? Software zum komfortablen verwalten der Daten?

mal sehen...

Mittwoch, 22. Juni 2011

Vesta - Elementarzellen darstellen

Kürzlich habe ich die Software VESTA entdeckt. Damit lassen sich recht nett Elementarzellen darstellen. Die Software läuft auf Linux, Windows und Mac OS X. Die GUI ist sehr umfangreich und die Bedienung doch einfacher als die Jmol-Konsole.

Samstag, 9. April 2011

Gres de Voges - Der stinkendste Käse den ich je aß

Für unser erstes Ohanami (お花見, Picknick zum Kirschblütengucken) dieses Jahr kauften wir allerlei leckere Spezialitäten ein. Dabei war auch ein außergewöhnlicher Käse. Ein etwas gealterter Grès de Voges - der stinkendste Käse den ich je aß... Lecker!!

Dienstag, 5. April 2011

Update 2: Strahlungswerte in Tokyo

Wetter stabil, Nachrichten ungewiss und scheinbar ohne Fortschritt, aber beständig sinkende Messwerte.


Einen guten überblick gibt auch die animierte Karte bei http://e-trees.net/.

Formeln für Excel (Datenreduktion durch Mittelwertbildung)

Hat man sehr viele Messwerte und möchte die Datenmenge reduzieren, so bietet es sich an den Mittelwert von zum Beispiel je 10 Werten zu bilden. Um nicht für jeden Datenblock jede Formel zu tippen kann man sich die Offset-Funktion zu Hilfe nehmen.
=MITTELWERT(BEREICH.VERSCHIEBEN(A$2;AUFRUNDEN(ZEILE()*10-10;0);;10;))
in einem englischen MS Excel lautet die Formel
=AVERAGE(OFFSET(A$2,ROUNDUP(ROW()*10-10,0),,10,))
Dabei ist A1 der erste Wert der Spalte, die Zahl gibt die Größe des zu mittelnden Bereichs an.

Bei einer anderen Datenreihe liegen Messwerte (Spalte B) mit Zeitstempel (Spalte A) vor. Sie haben einen Abstand von einigen Sekunden und für eine Datenreduktion soll der Mittelwert in stündlichen Zeitintervallen erfolgen. Die Anzahl der Messwerte pro Stunde variiert leicht. In eine neue Spalte (C) werden die neue Zeiten mit gewümschtem Abstand gefüllt (im Beispiel Stündlich: C1 = 05.04.2011 10:00, C2 = 05.04.2011 11:00) und Spalte D füllt man mit folgender Formel
=(SUMIF($A$1:$A$5000,"≶"&C2,$B$1:$B$5000)-SUMIF($A$1:$A$5000,"≶"&C1,$B$1:$B$5000))/60
Allerdings wird diese Formel bei extrem langen Datenreihen langsam.

Freitag, 25. März 2011

Update: Strahlungswerte in Tokyo

Die Meldungen aus Japan in deutschen Medien versuchen sich immer noch mit Profilbildung statt mit sachlicher Berichterstattungen. Zu Zerfallsraten in Bequerell erwarte ich eine Mengenangabe. Beziehen sich 100 Bq auf 100g Spinat oder auf ein Kilogramm? Ebenfalls Angaben wie 100fach höhere Belastung... ja 100fach höher als was bitte, der natürlichen Stahlung, dem Vortagswert, dem Grenzwert? Auch die Trinkwasserbelastung, die vorgestern in Tokyo über den Meldegrenzwerten lagen, kann man mit einem Blick in die Wikipedia doch relativiren, sofern mal will.
Ich finde es sehr schade, das ich selbst bei öffentlich-rechtlichen Nachrichten jede neue Meldung erstemal versuchen muss zu überprüfen, da Angaben fehlen und ein bisschen Sensation aus der Katastrophe herausgekitzelt wird.

Hier noch der aktuelle Stand der Strahlungswerte in der Luft:

Dienstag, 22. März 2011