Dienstag, 5. April 2011
Update 2: Strahlungswerte in Tokyo
Wetter stabil, Nachrichten ungewiss und scheinbar ohne Fortschritt, aber beständig sinkende Messwerte.
Einen guten überblick gibt auch die animierte Karte bei http://e-trees.net/.
Einen guten überblick gibt auch die animierte Karte bei http://e-trees.net/.
Formeln für Excel (Datenreduktion durch Mittelwertbildung)
Hat man sehr viele Messwerte und möchte die Datenmenge reduzieren, so bietet es sich an den Mittelwert von zum Beispiel je 10 Werten zu bilden. Um nicht für jeden Datenblock jede Formel zu tippen kann man sich die Offset-Funktion zu Hilfe nehmen.
Bei einer anderen Datenreihe liegen Messwerte (Spalte B) mit Zeitstempel (Spalte A) vor. Sie haben einen Abstand von einigen Sekunden und für eine Datenreduktion soll der Mittelwert in stündlichen Zeitintervallen erfolgen. Die Anzahl der Messwerte pro Stunde variiert leicht. In eine neue Spalte (C) werden die neue Zeiten mit gewümschtem Abstand gefüllt (im Beispiel Stündlich: C1 = 05.04.2011 10:00, C2 = 05.04.2011 11:00) und Spalte D füllt man mit folgender Formel
=MITTELWERT(BEREICH.VERSCHIEBEN(A$2;AUFRUNDEN(ZEILE()*10-10;0);;10;))
in einem englischen MS Excel lautet die Formel=AVERAGE(OFFSET(A$2,ROUNDUP(ROW()*10-10,0),,10,))
Dabei ist A1 der erste Wert der Spalte, die Zahl gibt die Größe des zu mittelnden Bereichs an.Bei einer anderen Datenreihe liegen Messwerte (Spalte B) mit Zeitstempel (Spalte A) vor. Sie haben einen Abstand von einigen Sekunden und für eine Datenreduktion soll der Mittelwert in stündlichen Zeitintervallen erfolgen. Die Anzahl der Messwerte pro Stunde variiert leicht. In eine neue Spalte (C) werden die neue Zeiten mit gewümschtem Abstand gefüllt (im Beispiel Stündlich: C1 = 05.04.2011 10:00, C2 = 05.04.2011 11:00) und Spalte D füllt man mit folgender Formel
=(SUMIF($A$1:$A$5000,"≶"&C2,$B$1:$B$5000)-SUMIF($A$1:$A$5000,"≶"&C1,$B$1:$B$5000))/60
Allerdings wird diese Formel bei extrem langen Datenreihen langsam.
Freitag, 25. März 2011
Update: Strahlungswerte in Tokyo
Die Meldungen aus Japan in deutschen Medien versuchen sich immer noch mit Profilbildung statt mit sachlicher Berichterstattungen. Zu Zerfallsraten in Bequerell erwarte ich eine Mengenangabe. Beziehen sich 100 Bq auf 100g Spinat oder auf ein Kilogramm? Ebenfalls Angaben wie 100fach höhere Belastung... ja 100fach höher als was bitte, der natürlichen Stahlung, dem Vortagswert, dem Grenzwert? Auch die Trinkwasserbelastung, die vorgestern in Tokyo über den Meldegrenzwerten lagen, kann man mit einem Blick in die Wikipedia doch relativiren, sofern mal will.
Ich finde es sehr schade, das ich selbst bei öffentlich-rechtlichen Nachrichten jede neue Meldung erstemal versuchen muss zu überprüfen, da Angaben fehlen und ein bisschen Sensation aus der Katastrophe herausgekitzelt wird.
Hier noch der aktuelle Stand der Strahlungswerte in der Luft:
Ich finde es sehr schade, das ich selbst bei öffentlich-rechtlichen Nachrichten jede neue Meldung erstemal versuchen muss zu überprüfen, da Angaben fehlen und ein bisschen Sensation aus der Katastrophe herausgekitzelt wird.
Hier noch der aktuelle Stand der Strahlungswerte in der Luft:
Dienstag, 22. März 2011
Freitag, 18. März 2011
Strahlenbelastung in meiner zweiten Heimat
Erschreckend und tragisch sind die Berichte aus dem Katastrophengebiet in Japan. In meiner zweiten Heimat, in Iruma, gibt es zum Glück keine großen Sachschäden und soweit ich weis keine Verletzten.
Nun wird in Deutschland nur noch über Kernkraftwerke berichtet und bei jedem Anlass die höchsten Zahlen für Strahlenbelastung herausposaunt. Ich wollte es genauer wissen und habe das Netz nach Quellen für Strahlungsdaten durchsucht. In der Umgebung von Iruma befinden sich mehrere Messstellen deren Daten veröffentlicht werden.
So konnte ich einen zeitverlauf der Strahlenbelastung aufzeichnen und die Dosen vergleichen. Die zusätzliche Belastung seit dem 11.3 entspricht dem Integral unter der Messkurve bis heute und die zusätzliche extrapolierte Jahresdosis ist der auf die verbleibenden Tage bis zum 31.12.2011 hochgerechnete Mittelwert.
Bis jetzt ist es also nicht bedenklich und ich bin zuversichtlich das das Problem zumindest in absehbarer Zeit beherrschbar wird.
Quellen:
Nun wird in Deutschland nur noch über Kernkraftwerke berichtet und bei jedem Anlass die höchsten Zahlen für Strahlenbelastung herausposaunt. Ich wollte es genauer wissen und habe das Netz nach Quellen für Strahlungsdaten durchsucht. In der Umgebung von Iruma befinden sich mehrere Messstellen deren Daten veröffentlicht werden.
So konnte ich einen zeitverlauf der Strahlenbelastung aufzeichnen und die Dosen vergleichen. Die zusätzliche Belastung seit dem 11.3 entspricht dem Integral unter der Messkurve bis heute und die zusätzliche extrapolierte Jahresdosis ist der auf die verbleibenden Tage bis zum 31.12.2011 hochgerechnete Mittelwert.
Bis jetzt ist es also nicht bedenklich und ich bin zuversichtlich das das Problem zumindest in absehbarer Zeit beherrschbar wird.
Quellen:
- Hino City Geiger Counter: http://park18.wakwak.com/~weather/geiger_index.html
- Urawa City Radiation Data: http://www.pref.saitama.lg.jp/page/housyasenryou.html
- Tochigi City Radiation Data: http://www.pref.tochigi.lg.jp/kinkyu/houshasen.html
- Flugbelastung Dtl.-Japan: http://www.helmholtz-muenchen.de/epcard/deu_fluginput.php
Mittwoch, 2. März 2011
Element OS: Suspend und Hibernate mit USB DVB-T Stick
Nach der Anleitung auf http://forum.xbmc.org habe ich nun Suspend und Hibernate zum laufen bekommen. Das an meine DVB-T-Karte angepasste Skript lautet:
sudo nano /etc/pm/sleep.d/50_dvb_usb_af9015_quirk
#!/bin/sh
case "$1" in
hibernate|suspend)
killall xbmc
/etc/init.d/vdr stop
modprobe -r dvb_usb_af9015
;;
thaw|resume)
modprobe dvb_usb_af9015
/etc/init.d/vdr start
;;
*) exit $NA
;;
esac
sudo chmod +x /etc/pm/sleep.d/50_dvb_usb_af9015_quirk
Sortierte und gekürzte Listen mit Excel
Hat man eine unsortierte Liste von Daten mit Mehrfacheinträgen, so kann man diese mit geschickten Excel-Formeln in eine kurze Liste ohne doppelte Werte überführen.
Zum Beispiel soll aus den Spalten A und B mit den unsortierten Werten 1-9 und den doppelten Werten 1, 2 und 3 die Liste in Spalte C und D werden, Wobei D den Mittelwert aller Werte mit gleichem A hat.

In jeder Zelle der Spalte C steht folgende Array-Formel (Eingabe mit Shift+Ctrl+Enter!):
und in jeder Zelle der Spalte D steht die Formel:
Die Berechnung ist nicht sehr schnell, daher sollte man bei vielen Werten lieber auf ein VBA-Script zurückgreifen (siehe Eggheadcafe).
(Quelle: chandoo.org und www.eggheadcafe.com)
Edit: Viel schneller ist diese Array-Formel:
Zum Beispiel soll aus den Spalten A und B mit den unsortierten Werten 1-9 und den doppelten Werten 1, 2 und 3 die Liste in Spalte C und D werden, Wobei D den Mittelwert aller Werte mit gleichem A hat.
In jeder Zelle der Spalte C steht folgende Array-Formel (Eingabe mit Shift+Ctrl+Enter!):
=IF(SUMPRODUCT(1/COUNTIF($A$2:$A$13,$A$2:$A$13))>=ROWS($1:1),SMALL(IF(FREQUENCY($A$2:$A$13,$A$2:$A$13)>0,$A$2:$A$13),ROWS($1:1)),"")
und in jeder Zelle der Spalte D steht die Formel:
=IF(ISNUMBER(C2),SUMIF($A$2:$A$41,C2,$B$2:$B$41)/COUNTIF($A$2:$A$41,C2),"")
Die Berechnung ist nicht sehr schnell, daher sollte man bei vielen Werten lieber auf ein VBA-Script zurückgreifen (siehe Eggheadcafe).
(Quelle: chandoo.org und www.eggheadcafe.com)
Edit: Viel schneller ist diese Array-Formel:
=IF(OR(C$1:C1=MAX(A$1:A$13)),"",SMALL(A$1:A$13,SUM(COUNTIF(A$1:A$13,C$1:C1))+1))
Montag, 28. Februar 2011
DVB-T Antenne im Eigenbau
In meiner Wohnung (Radebeul, Sachsen) ist der DVB-T-Empfang sehr schlecht. Wahrscheinlich ist reichlich Stahl in den Wänden verbaut und die Wärmeschutzverglasung schwächt das Signal zusätzlich ab. So habe ich mit der kleinen Stabantenne am DVB-T-USB-Stick (TerraTec Cinergy T USB XE, ver. 2) höchstens einen Frequenzblock ohne Störungen auf dem Bildschirm. Um nicht nach jedem Senderwechsel die Antenne neu ausrichten zu müssen, habe ich mich im Netz umgeschaut und eine tolle Bauanleitung gefunden.
Das Ergebnis sieht so aus:
In den Rahmen einer alten Radioantenne für Mittelwellenempfang habe ich vier Löcher gebohrt und durch je zwei Löcher eine Hälfte der Doppelquadantenne gefädelt und dann zusammengelötet. So ist die Konstruktion schön stabil und hat einen festen Stand.
Der Empfang ist nun ausreichend um ohne Verrücken der Antenne alle 12 Kanäle zu empfangen, jedoch habe ich den Standort und die Ausrichtung im Zimmer etwas suchen müssen.
Das Ergebnis sieht so aus:
In den Rahmen einer alten Radioantenne für Mittelwellenempfang habe ich vier Löcher gebohrt und durch je zwei Löcher eine Hälfte der Doppelquadantenne gefädelt und dann zusammengelötet. So ist die Konstruktion schön stabil und hat einen festen Stand.
Der Empfang ist nun ausreichend um ohne Verrücken der Antenne alle 12 Kanäle zu empfangen, jedoch habe ich den Standort und die Ausrichtung im Zimmer etwas suchen müssen.
Dienstag, 15. Februar 2011
Schlankheitskur für Ubuntu
Auf meinem Netbook läuft Ubuntu von einer 8GB MicroSD-Karte. Nun war die Karte fast voll und Ubuntu braucht eine Schlankheitskur. Neben dem Leeren des Mülleimers, konnte mit
Der Filemanager Nautilus legt Vorschaubilder aller Dateien im Ordner
sudo apt-get clean
sudo apt-get autocleanschon einige hundert Megabyte an verwaisten Paketen entfernt werden.Der Filemanager Nautilus legt Vorschaubilder aller Dateien im Ordner
.thumbnails ab. Dieser Ordner kann mit der Zeit sehr groß werden, bei mir fast 400MByte! Wenn es kein Thumbnail gibt, so legt Nautilus es wieder an - wenn man schnell mal Platz benötigt kann man also getrost alles in diesem Ordner löschen, oder nur alles was älter als 7 Tage ist:find ~/.thumbnails -type f -atime +7 -exec rm {} \;Auch alte Linux-Kernel kann man löschen, wenn sich ein neuerer gewisse Zeit bewährt hat. Ich hatte mehr als fünf alte Kernel in meinem System. Im Synaptics Paket Manager kann man alle alten Kernel zum vollständigen entfernen vormerken. Im Paketmanager fielen mir dann noch die zahlreichen Dokumentationspakete auf (vor allem von TeXLive). Auch diese habe ich gelöscht, da ich sowieso online nachschaue.
Montag, 31. Januar 2011
Naan - Indisches Brot zum Curry
Am Wochenende habe ich zum ersten Mal Naan selbst gebacken. Naan ist ein einfaches indisches Brot, dass in tonnenförmigen stehenden Lehmöfen gebacken wird und etwas süßlich schmeckt. In Japan sieht man diese Öfen meist in indischen Restaurants. Hier in Deutschland gibt es Naan zum aufbacken im Supermarkt, leider schmecken diese Naan scheußlich und haben nicht mit dem zu tun was ich aus Japan kenne. So stand der Beschluß fest die Dinger mal selbst zu backen. Ich habe mir mehrere Rezepte angeschaut und daraus mein eigenes kombiniert.
Zutaten für 4 Naan
Mehl, Salz , Zucker und Backpulver in eine Schüssel sieben, die Butter, das Ei und dann Joghurt und Milch in mehreren Schritten unterquirlen bis alles zu einem glatten Teig wird. Die Schüssel mit Frischhaltefolie zugedeckt an einem warmen Ort rund 2 Stunden ruhen lassen. Der Teig ist nun sehr klebrig und benötigt einige Hände voll Mehl, bevor man ihn auf das Blackblech befördert hat. Gut bemehlt wird er in 4 gleich Stücken geteilt und mit dem Nudelholz zu ovalen Teigfladen gerollt. Diese werden mit Wasser bepinselt und wandern dann kopfüber auf ein oder zwei Backbleche mit Backpapier (feuchte Seite aufs Backpapier). Nach kurzer Ruhezeit (2-3min) wandern sie in den auf 200°C vorgeheizten Backofen und blähen und bräunen sich in den folgenden 8-12 min (je nach Ofen) auf. Sobald sie Ofen kommen werden sie mit der zerlassenen Butter bepinselt und sofort serviert.
Zutaten für 4 Naan
- 250g Mehl (Typ 405) möglicht fein
- 1/2 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- 1/2 TL Backpulver
- 1/2 verquirletes Ei
- 1 TL weiche Butter
- 70 g Joghurt
- 120 ml Milch
- reichlich Mehl
- 1 Tasse Wasser
- 3 EL zerlassene Butter
Mehl, Salz , Zucker und Backpulver in eine Schüssel sieben, die Butter, das Ei und dann Joghurt und Milch in mehreren Schritten unterquirlen bis alles zu einem glatten Teig wird. Die Schüssel mit Frischhaltefolie zugedeckt an einem warmen Ort rund 2 Stunden ruhen lassen. Der Teig ist nun sehr klebrig und benötigt einige Hände voll Mehl, bevor man ihn auf das Blackblech befördert hat. Gut bemehlt wird er in 4 gleich Stücken geteilt und mit dem Nudelholz zu ovalen Teigfladen gerollt. Diese werden mit Wasser bepinselt und wandern dann kopfüber auf ein oder zwei Backbleche mit Backpapier (feuchte Seite aufs Backpapier). Nach kurzer Ruhezeit (2-3min) wandern sie in den auf 200°C vorgeheizten Backofen und blähen und bräunen sich in den folgenden 8-12 min (je nach Ofen) auf. Sobald sie Ofen kommen werden sie mit der zerlassenen Butter bepinselt und sofort serviert.
Sonntag, 23. Januar 2011
Tools4Roku: Wechselkurse...
Ich habe noch eine Idee für mein Tools4Roku: Wechselkurse!
Die EZB veröffentlicht den aktuellen Euro-Kurs als XML-Datei unter http://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml. Daraus lässt sich was machen ;-) Bis bald?
Die EZB veröffentlicht den aktuellen Euro-Kurs als XML-Datei unter http://www.ecb.europa.eu/stats/eurofxref/eurofxref-daily.xml. Daraus lässt sich was machen ;-) Bis bald?
Donnerstag, 20. Januar 2011
TiKZ - Schönere Grafiken und Bilder in LaTeX
Kürzlich bin ich auf TikZ/PGF gestoßen. Damit lassen sich sehr anspruchsvolle Grafiken in LaTeX realisieren. Allerdings ist der Einstieg nicht ganz einfach, da man vor eine Vielzahl von Möglichkeiten bei der Umsetzung gestellt wird. Ich beschränke mich daher auf einfache Dinge, die leicht anzupassen sind.
Hier ein Beispiel wie ich Pixelbilder einbinde und dann mit TikZ einfach unter Angabe der Pixelkoordinaten auf das Bild zeichne. Man trägt als
Hier ein Beispiel wie ich Pixelbilder einbinde und dann mit TikZ einfach unter Angabe der Pixelkoordinaten auf das Bild zeichne. Man trägt als
\pgfmathsetlength{\imagewidth}{0.64\textwidth} einfach die gewünschte Bildbreite in Prozent der Textbreite ein und in dernächsten Zeile die aktuelle Breite des Bildes in Pixeln. Alles ist nun so skaliert, dass man mit den üblichen \draw Befehl von TikZ unter Angabe der Pixelposition zeichnen kann. Schön einfach, oder? Bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen lassen sich so leicht Maßstabsbalken, Pfeile und Kringel um hervorzuhebende Merkmale einfügen.\NeedsTeXFormat{LaTeX2e}
\documentclass[fontsize=11pt, paper=a4]{scrbook}
\usepackage[final]{graphicx}
\usepackage[rgb]{xcolor}
\usepackage{tikz,pgfplots}
\usetikzlibrary{calc}
\pgfplotsset{compat=1.3}
\newlength\imagewidth
\newlength\imagescale
\begin{document}
\pgfmathsetlength{\imagewidth}{0.64\textwidth} % desired displayed width of image
\pgfmathsetlength{\imagescale}{\imagewidth/300} % pixel width of image
% adjust scale of tikzpicture (and direction of y) such that pixel
% coordinates can be used for drawing overlays:
\begin{tikzpicture}[x=\imagescale,y=-\imagescale]
\node[anchor=north west,inner sep=0pt,outer sep=0pt] at (-0.5,-0.5)
{\includegraphics[width=\imagewidth]{JanisJoplin}};
;
\definecolor{GoemonXColor}{rgb}{0.79,0.79,0.4}
\draw[thick, color=GoemonXColor, -latex]
(115,15) node[anchor=west] {\huge\textbf{Janis Joplin}} --(88,27)
;
\end{tikzpicture}
\end{document}Und so sieht dann das Ergebnis aus (PDF).
Dienstag, 18. Januar 2011
Android Linux auf dem MSI U100
Nachdem Geräte mit Android nun immer mehr in den Markt drücken und diese Woche sogar bei Netto ein Tablet-PC mit Android für 99,-Euro zu haben war, beschloss ich mir den kleinen Roboter mal näher anzusehen. Auf How-To Geek fand ich eine kurze Anleitung für Androids auf Netbooks - also fix das neueste ISO laden und per UNetBootin einen Live-Stick fertig gemacht.
Bootet recht flott auf meinem kleinen Netbook (MSI U100), aber das war es auch schon. Android ist eben nicht für Tastatur- und Mausbedienung gemacht. Auch laufen "out of the box" weder WLAN noch die WebCam.
Sobald transparente Fensterchen in den Vordergrund kommen hängt das Android und es geht nur mit viel Geduld weiter. Also erstmal Tschüss lieber Android.
Bootet recht flott auf meinem kleinen Netbook (MSI U100), aber das war es auch schon. Android ist eben nicht für Tastatur- und Mausbedienung gemacht. Auch laufen "out of the box" weder WLAN noch die WebCam.
Sobald transparente Fensterchen in den Vordergrund kommen hängt das Android und es geht nur mit viel Geduld weiter. Also erstmal Tschüss lieber Android.
Samstag, 15. Januar 2011
Hochwasser: Pegelstand in Tools4Roku (t4roku)
Zur Zeit herrscht Hochwasser im Elbtal. Die Elbe hat die Marke von 6 Metern überschritten und steigt weiter.
Um nicht immer sebst im Netz nachsehen zu müssen wie hoch sie inzwischen ist, habe ich mein t4roku Skript auf der Roku Soundbrigde etwas erweitert. In den Blog der die Wetterdaten von yahoo.com holt habe ich folgende Zeilen eingefügt um den aktuellen Pegelstand der Elbe abzufragen:
Und sie steigt weiter!
Um nicht immer sebst im Netz nachsehen zu müssen wie hoch sie inzwischen ist, habe ich mein t4roku Skript auf der Roku Soundbrigde etwas erweitert. In den Blog der die Wetterdaten von yahoo.com holt habe ich folgende Zeilen eingefügt um den aktuellen Pegelstand der Elbe abzufragen:
# get river stage data from internet
$pegeldata = "";
$pegeldata = `wget -q -O - "http://www.pegelonline.wsv.de/svgz/pegelstaende_neu.xml"`;
if ( ($pegeldata eq "") or (substr($pegeldata, 0, 4) eq "wget") ) {
# if its empty, then something went wrong, e.g. no connection
$pegel = "ERROR";
} else {
# extract the river stage from xml file
$pegeldata =~ /DRESDEN<\/pegelname>\n<messwert>([^<]+)>/;
$pegel = $1;
}Die Anzeige erfolgt im Uhrzeitblock neben der Uhrzeit:$display->msg(text => substr(localtime(time), 11, 5), duration=>0, font=>3, x=>20, y=>0, keygrab=>0);
$display->msg(text=>"Elbe: ".$pegel."cm", duration=>0, font=>3, x=>105, y=>0, keygrab=>0);
Und sie steigt weiter!
Dienstag, 11. Januar 2011
Mit GpsMid gesammelte CellIDs mit Script zu OpenCellID.org senden
Wenn das GPS meines Handys an ist, dann sammelt GpsMid die Cell-ID-Daten. Da der Upload mit der Web-API bei OpenCellID.org ständig Fehlermeldungen bringt oder mit einer Zeitüberschreitung (timeout) abstirbt, habe ich mal die einzelnen API-Funktionen durchprobiert und festgestellt, dass der Upload einzelner Datensätze funktioniert. Schnell war dann folgendes Shellscript geschrieben:
#!/bin/bash
## OpenCellID-ApiKey:
apikey=1234567890abcdefghji
echo "Upload all CellID data to OpenCellID.org"
echo "========================================"
echo "using API-Key: $apikey"
for file in `ls *.txt`;do
echo "Processing $file ..."
# for every line in $file
for line in $(< $file);do
# data per line is: lat,lon,mcc,mnc,lac,cellid,
echo -en '\E[33m '$line' :'; tput sgr0
# replace the comma by space and output to variable array $celldata
celldata=( `echo "$line" | sed 's/,/ /g'` )
if [[ "${celldata[0]}" == "lat" ]];then
# this is the header line
echo " header"
else
# upload using wget
mycall=`echo "http://www.opencellid.org/measure/add?key=$apikey&mnc=${celldata[3]}&mcc=${celldata[2]}&lac=${celldata[4]}&cellid=${celldata[5]}&lat=${celldata[0]}&lon=${celldata[1]}"`
resp=`wget --quiet --output-document=- $mycall`
# check if upload was OK
if [[ $resp =~ .*ok.* ]];then
# Upload is OK, green comment
resp=`echo $resp | sed 's/.*<res>\(.*\)..res>.*/\1/g'`
echo -e '\E[32m '$resp; tput sgr0
else
# Something is not OK, so print it in red
# and output $celldata to "failed.txt"
resp=`echo $resp | sed 's/.*<res>\(.*\)..res>.*/\1/g'`
echo -e '\E[31m '$resp; tput sgr0
echo $line >> failed.log
fi
fi
done
mv $file uploaded/
doneEs ist langsam, nicht an allen Stellen elegant oder kurz und bestimmt nicht bug-frei, jedoch tut es seinen Dienst.
Freitag, 31. Dezember 2010
Wo war ich dieses Jahr?
Seit über zwei Jahren habe ich ein Mobiltelefon mit GPS-Empfänger. Bei den Fahrten im Auto und bei fast allen längeren Unternehmungen zeichne ich meinen Weg mit der tollen Software GpsMid auf. Die GPX-Dateien nutze ich zum geotaggen meiner Fotos (GeoSetter), doch wenn man all die Daten einmal hat kann bestimmt mehr damit anfangen, dachte ich mir.
Dabei bin ich auf das tolle Python-Script heatmap.py gestossen. Mein Bewegungsmuster für 2010 sieht dann so aus:
Um aus den rund 40 MByte GPX-Daten mit über 400 000 Datenpunkten dieses Bild zu berechnen, benötigt meine Atom-Maschine knapp 20 Minuten. Ums schnell nochmal für 2009 zu machen habe ich dann folgendes Script geschrieben:
Für 2009 macht das dann ähnliches Bild:
Dabei bin ich auf das tolle Python-Script heatmap.py gestossen. Mein Bewegungsmuster für 2010 sieht dann so aus:
Um aus den rund 40 MByte GPX-Daten mit über 400 000 Datenpunkten dieses Bild zu berechnen, benötigt meine Atom-Maschine knapp 20 Minuten. Ums schnell nochmal für 2009 zu machen habe ich dann folgendes Script geschrieben:
>#!/bin/bash
## dieses Script verbindet viele GPX-Dateien und macht mit heatmap.py eine Karte daraus
START=$(date +%s)
progbar(){
p=$1
while [ -d /proc/$p ]
do
echo -e '.' ; sleep 1
done
}
echo -e '\E[33m(00) GPX-Dateien finden und in Unterordner kopieren'; tput sgr0
find /sourcedir/ -iname "2009-*.gpx" -exec cp {} /destinationdir/gpx/2009/ \; & progbar $!
echo -e '\E[33m(00) GPX-Dateien verbinden, überflüssige XML-Tags entfernen'; tput sgr0
## merge all gpx files
cat gpx/2009/*.gpx > temp1.gpx & progbar $!
## remove the duplicate headers and footers
sed '/^<?xml.*$/d' temp1.gpx > temp2.gpx & progbar $!
sed '/^<gpx.*$/d' temp2.gpx > temp3.gpx & progbar $!
sed '/^<\/gpx.*$/d' temp3.gpx > temp5.gpx & progbar $!
# reinsert one header and one footer
echo "<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?>" > 2009.gpx
echo "<gpx version='1.1' creator='GPSMID' xmlns='http://www.topografix.com/GPX/1/1'>" >> 2009.gpx
cat temp5.gpx >> 2009.gpx & progbar $!
echo "</gpx>" >> 2009.gpx
# remove the temporary files
rm temp*.gpx
echo -e '\E[33m(00) Heatmap erstellen'; tput sgr0
# invoke heatmap.py
python heatmap.py --gpx=2009.gpx --output=2009-DD.png --verbose \
--projection=equirectangular --extent=50.96,13.39,51.22,13.93 \
--background=black --radius=5 --gradient=rainbow.png \
--width=2048
END=$(date +%s)
DIFF=$(( $END - $START ))
echo -e '\E[33mFertig in '$DIFF' Sekunden'; tput sgr0
Für 2009 macht das dann ähnliches Bild:
Dienstag, 28. Dezember 2010
James Clawell - "Shogun"
Das Buch hab ich Weihnachten 2002 bekommen und im März 2003 auf der Südamerikareise mit M. und C. gelesen. Die rund 1400 Seiten haben genau 7 Wochen gereicht, aber nur weil ich dazwischen so viele tolle Sachen erlebte, sonst hätte ich das Buch bestimmt in einer Woche gefressen.
Arthur Golden - "Die Geisha"
Dieses Buch habe ich mir als Fluglektüre in Frankfurt gekauft. Im Flieger habe ich dann zwar geschlafen, aber das Buch habe ich dann in Japan innerhalb weniger Tage verschlungen. Ein hinreisend emotional und spannend geschriebene Geschichte über das Leben einer Geisha von ihren Kindheitstagen bis hin ins gesetzte Alter. Das Buch war Vorlage für den Film "Sayuri", der hier in Japan jedoch floppte, da als Hauptdarstellerin eine Chinesin in die Rolle der Geisha schlüpfte... (Ich hab es im Juli 2006 gelesen.)
Understanding Basic Japanese Grammer
Dieses Buch habe ich in Tokyo in einem Buchladen erstanden. Es ist in Englisch und Japanisch geschrieben. Der Aufbau besteht aus mehreren Kapiteln, die immer zweispaltig sehr viele Beispielsätze zeigen. Ich finde diese Art hilfreich, wenn auch nicht immer optimal.
Sanseidos Daily Concise Wöterbuch DEUTSCH
Dieses nette kleine Wörterbuch lässt mich fast nie im Stich, auch wenn ich auf der Deutsch-Japanischen Seite die Nur-Kanji-Übersetzung selbst noch nicht lesen kann.
Bücher
Ich lese gern. Leider finde ich selten die Zeit und Muse mehr von dem Stoff zu lesen, der mich interessiert. Unter den gelesenen Büchern sind viele mit irgendeinem Bezug zu Japan. Auf einer Homepage, auf der ich während meiner Zeit in Japan berichtete befand sich eine Liste dieser Bücher. Ich möchte sie hier nach und nach wieder online stellen. Daneben werde ich auch die anderen Bücher vorstellen, die ich lesenswert finde, die mich erheitern oder vor denen ich im nachhinein nur warnen kann.
Weihnachten bescherte mir zwei neue Bücher - ohne Bezug zu Japan.
Weihnachten bescherte mir zwei neue Bücher - ohne Bezug zu Japan.
Mittwoch, 22. Dezember 2010
Asiatische Zutaten (Double Phoenix brand, 廣東米粉)
Freitag, 17. Dezember 2010
Software für HTPC
Ich habe noch ein neues Frontend für HTPC gefunden: http://mymediasystem.org. Die Screenshots sehen toll aus, jedoch ist das Projekt zur Zeit nicht sehr aktiv. Entweder es läuft super und niemand hat Probleme damit, oder die Entwicklung schläft.
Edit 22.12.2010: Und noch ein paar neue Softwares, die es zu erkunden gibt:
- Ember Media Manager ("Nur" Scarper und Metadateneditor)
- Yet Another Media Meta Manager (Ein Metadatenmanager der unter Windows als Dienst läuft)
- Boxee als XMBC abkömmling schein auch eine gute Figur zu machen
(+) Boxee sieht toll aus
(-) Boxee kann kein Live-TV (DVB-T)
Freitag, 10. Dezember 2010
Powerpoint Präsentation mit Animationen in PDF umwandeln
Scheinbar ist es nicht möglich Powerpoint Präsentationen mit mehreren Animationen in ein PDF umzuwandeln und alle Animationen zu behalten.
Einen netten Umweg zeigt Neil Mitchell auf seinem Blog. Er macht es wie LATEX und splittet alle animierten Teile in einzelne Folien - ganz clever mit einem VBA-Script. Toll!
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